Was ist eigentlich ein Modem?

Klare Frage, auf die es eine etwas andere Antwort gibt :)

Ein Modem ist dazu da, digitale Signale über lange Übertragungswege zwischen zwei digitalen Endgeräten auszutauschen. Vom Modem aus wird mittels der sogenannten Trägerfrequenz ein digitales Signal aufmoduliert, umgekehrt empfängt das Modem die ursprüngliche Information mittels demodulieren.

Es gibt heute Modems mit den neusten Standards DSL, das heißt diese Modems haben eine höhere Trägerfrequenzen und größere Bandbreiten auf der Telefonleitung.

Modem also Modulationsverfahren wurden bereits in der Rundfunktechnik und später dann in der Trägerfrequenztechnik bei der Deutschen Bundespost. Heute werden sie für die leitungsgebundene Kommunikation benutzt.

Bereits im Jahr 1966 gab es in Deutschland die ersten Modems, welche die Deutsche Bundespost einsetzte. Bis zum Jahr 1980 dürfte man nur posteigene Modems an die Telefonleitung anschließen. Denn das Modem wurde als Netzabschluss gesehen, welcher eben wie auch die Leitung zum Telefonnetz und somit der Deutschen Bundespost gehörte. Mehr und mehr wurden dann auch private Modems benutzt und so verlor die Post ihr Modem-Monopol.

Weil die Deutsche Bundesport verlangte, dass die an ihre Modems angeschlossenen Geräte eine Zulassung des Fernmeldetechnischen Zentralamtes besaßen, bauten die Hersteller Modemadapter, welche bis auf die Leuchtdioden zum Anzeigen der Modem-Steuersignale an sich funktionslos waren.

Es gibt unter anderem die sogenannten Telefonmodems. Diese Art von Modem ist an die Gegebenheiten des Telefonnetzes angepasst. Für diese Art der Übertagung gibt es das Frequenzband von 300 Hz bis 3400 Hz.
Die aller ersten Telefonmodems stellten die Verbindung mit Hilfe geeigneter Schallwandler über den Hörer eines vorhandenen Telefons her, welcher mechanisch am Modem befestigt wurde. Aus diesem Grund wurden sie auch Akustikkoppler genannt.
Aufgrund zahlreicher Nebengeräusche, kam es auch zu vielen Übertragungsfehlern, daher wurden die Akustikkoppler in Kissen gehüllt.

Die Prozessoren von Modems sind immer leitungsfähiger geworden, daher haben sie auch weitere Funktion wie beispielsweise die Fax-Funktion und die Anrufbeantworter-Funktion. In der Regel nennt man Modemverbindungen über das Telefonnetz Dial-Up-Verbundung, weil vor der Erzeugung der Datenverbindung ein Wählvorgang nötig ist.

Eine andere Variante sind die sogenannten Faxmodems. Hierbei handelt es sich um ein Modem, welches zusätzlich zur normalen Funktion der Datenübertragung auch ein Protokoll zur Übertragung von Faxen herrscht. Mittels eines Faxmodems kann man einen Computer benutzen, in der Regel nur zum Senden, aber auch zum Empfangen von Daten.

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